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Körperorientierte Praktiken
Praktiken der Körperwahrnehmung zum Beobachten von Spannung und körperlichen Empfindungen; medizinische und therapeutische Behauptungen bleiben prüfpflichtig.
Bewege dich für ein paar Minuten so, wie es sich angenehm anfühlt – etwa durch sanftes Strecken, Ausschütteln oder Tanzen. Beobachte, ob sich Spannung oder Stimmung verändern. Bei Schmerzen oder Beschwerden sollte Bewegung angepasst oder fachlich abgeklärt werden.
Gehe mit der Aufmerksamkeit langsam durch verschiedene Körperbereiche und bemerke Druck, Wärme, Spannung oder Unbehagen, ohne sofort etwas verändern zu müssen. Du kannst die Augen schließen, wenn sich das angenehm und sicher anfühlt. Der Körperscan ist eine Wahrnehmungsübung und ersetzt keine medizinische Abklärung anhaltender Beschwerden.
Wenn es sich gut anfühlt und sicher ist, lockern oder schütteln Sie Hände, Arme und Schultern für kurze Zeit und prüfen Sie, ob sich Spannung subjektiv verändert. Das kann als Bewegungspause dienen; die Vorstellung, Stress werde buchstäblich „aus dem Körper geschüttelt“, ist eine Metapher.
Atmen Sie einige Male langsam und bequem und beobachten Sie dabei die Bewegung des Bauchs, ohne die Tiefe zu erzwingen. Beenden Sie die Übung bei Unwohlsein und verwenden Sie sie nicht als Ersatz für medizinische Versorgung, wenn diese nötig ist.
Wähle eine neutrale oder angenehme körperliche Empfindung, etwa die Wärme einer Tasse in den Händen oder die Struktur eines Stoffes. Bleibe für einige Momente bei Temperatur, Druck oder Textur, ohne daraus etwas Besonderes machen zu müssen.
Gehe nacheinander durch verschiedene Muskelgruppen, zum Beispiel von den Füßen nach oben. Spanne eine Gruppe einige Sekunden moderat an, löse die Spannung wieder und nimm den Unterschied wahr. Vermeide schmerzhaftes oder starkes Anspannen und überspringe verletzte oder empfindliche Bereiche.
Stelle dich stabil hin und drücke die Füße für einen Moment sanft in den Boden. Richte die Aufmerksamkeit auf Druck, Gewicht und Kontaktflächen. Nutze die konkrete Sinneswahrnehmung, um dich im aktuellen Moment zu orientieren; sie muss kein besonderes Gefühl von Ruhe oder Stabilität erzeugen, um als kurze Aufmerksamkeitspause nützlich zu sein.