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Erickson-orientierter Ansatz

Betrachten Sie Geschichten, Reframing und Suggestion als Kommunikationsideen, nicht als Ersatz für professionelle Therapie.

Betrachte einen belastenden Gedanken aus mindestens einer zusätzlichen Perspektive

Wenn du ruhig genug dafür bist, nimm einen belastenden Gedanken und frage: Welche andere plausible Sicht gibt es? Welche Information fehlt? Was könnte ich daraus lernen oder konkret beeinflussen? Du musst keine positive Bedeutung finden; Ziel ist, eine starre erste Interpretation um weitere realistische Möglichkeiten zu ergänzen.

Nutze eine Metapher, um ein Ziel anschaulicher zu machen

Wähle eine Metapher, die einen wichtigen Aspekt deines Ziels greifbar macht, etwa „einen Berg besteigen“. Frage anschließend, welche Teile des Bildes wirklich passen und wo die Analogie endet. Eine gute Metapher unterstützt Denken und Motivation, darf aber konkrete Planung nicht ersetzen.

Nutze in ruhigen Momenten glaubwürdige, handlungsnahe Selbstformulierungen

Wenn du Selbstformulierungen nutzen möchtest, wähle Aussagen, die glaubwürdig und beeinflussbar sind, etwa „Ich kann vor dem Antworten kurz pausieren“ statt „Ich bin immer völlig selbstsicher“. Verbinde die Formulierung mit einem konkreten Verhalten. Positive Sätze allein garantieren weder Veränderung noch Selbstvertrauen.