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Gestalt-Ansatz

Von Gestaltansätzen inspirierte Wahrnehmungs- und Reflexionsübungen als Bildungspraktiken – nicht als klinische Behandlung.

Beobachte, welche Körperempfindungen gleichzeitig mit verschiedenen Gefühlen auftreten

Achte bei Stress, Freude oder anderen Gefühlen auf Atmung, Muskelspannung, Wärme, Druck oder andere Empfindungen. Du kannst die Aufmerksamkeit ruhig dorthin richten und beobachten, ob sich etwas verändert. Körperempfindungen sind jedoch nicht eindeutig einer bestimmten Emotion zugeordnet und anhaltende Beschwerden sollten nicht psychologisch wegerklärt werden.

Halte kurz inne und benenne, was du im Moment fühlst

Pausiere für einen Moment, atme ruhig und frage dich: „Was fühle ich gerade?“ Versuche, das Gefühl möglichst konkret zu benennen und zusätzlich wahrzunehmen, was du im Körper bemerkst. Der Check-in soll Klarheit schaffen, nicht das Gefühl sofort verändern oder lösen.

Wähle eine offene Angelegenheit und kläre den nächsten Schritt

Denke an einen alten Konflikt, ein ungeklärtes Thema oder etwas Ungesagtes. Wähle eine Sache und entscheide, welcher kleine nächste Schritt sicher und angemessen ist – zum Beispiel Gedanken aufschreiben, ein Gespräch vorbereiten oder bewusst akzeptieren, dass keine direkte Klärung möglich ist.